Die Fraktion Linke.Piraten.SÖS im Verband Region Stuttgart setzt sich für eine bessere Absicherung des öffentlichen Nahverkehrs bei längerfristigen Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr ein. In einem aktuellen Antrag fordert sie die Verwaltung auf zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen sich der Verband an ergänzenden Busverkehren beteiligen kann.
Hintergrund sind die massiven Einschränkungen im S-Bahnverkehr durch Stuttgart 21 und den Digitalen Knoten Stuttgart. Schon heute prägen Sperrpausen, Notfahrpläne und Schienenersatzverkehr den Alltag vieler Pendlerinnen und Pendler – eine Situation, die sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen dürfte.
„Es kann nicht sein, dass Landkreise und Kommunen die Folgen der Großprojekte allein schultern müssen, während Fahrgäste täglich mit Verspätungen, Ausfällen und unsicheren Anschlüssen kämpfen“, so Regionalrat Philip Köngeter (Piraten). „Wenn die S-Bahn über längere Zeiträume nicht stabil fährt, braucht es pragmatische und verlässliche Ergänzungen.“
Besonders deutlich wird das Problem im Rems-Murr-Kreis: So wird die Direktbuslinie 245A zwischen Remshalden-Hebsack, Winterbach und Schorndorf bis 2027 beibehalten, um die Schülerbeförderung trotz unzuverlässiger S-Bahn sicherzustellen. Die Kosten tragen bislang Landkreis und Kommunen.
„Der Rems-Murr-Kreis hat den Verband Region Stuttgart aufgefordert, sich künftig an solchen ergänzenden Verkehren zu beteiligen, weil sie faktisch Aufgaben übernehmen, die an sich ein stabiler Schienen- oder Schienenersatzverkehr erfüllen sollte,“ erläutert Köngeter.
Auch neue Mobilitätsangebote geraten unter Druck. Die Regiobuslinie 263 zwischen Welzheim und Schorndorf sollte den ländlichen Raum besser an die S-Bahn anbinden, ihr Erfolg ist jedoch von stabilen S-Bahn-Anschlüssen abhängig. Durch ständige Störungen und Änderungen im Betrieb entsteht für Fahrgäste eine Situation permanenter Unsicherheit.
„Gerade neue Busangebote brauchen Verlässlichkeit über mehrere Jahre. Wird diese durch die instabilen Rahmenbedingungen bei der S-Bahn untergraben,“ warnt Köngeter, „können auch sehr gute Konzepte ohne eigenes Zutun vorzeitig scheitern.“
Die Fraktion regt daher an zu prüfen, ob Buslinien in Phasen längerer Sperrungen gezielt verlängert oder angepasst werden können, etwa mit direkten Verbindungen zu wichtigen Knotenpunkten, um den Ausfall der S-Bahn besser zu kompensieren und stabile Verbindungen sicherzustellen.
Die betroffenen Landkreise sollen in die Prüfung einbezogen werden. Ziel ist eine klare Strategie, wie der ÖPNV im ländlichen Raum während der jahrelangen Bau- und Störphasen funktionsfähig bleiben kann.
Die Fraktion Linke.Piraten.SÖS im Verband Region Stuttgart setzt sich für eine bessere Absicherung des öffentlichen Nahverkehrs bei längerfristigen Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr ein. In einem aktuellen Antrag fordert sie die Verwaltung auf zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen sich der Verband an ergänzenden Busverkehren beteiligen kann.
Hintergrund sind die massiven Einschränkungen im S-Bahnverkehr durch Stuttgart 21 und den Digitalen Knoten Stuttgart. Schon heute prägen Sperrpausen, Notfahrpläne und Schienenersatzverkehr den Alltag vieler Pendlerinnen und Pendler – eine Situation, die sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen dürfte.
„Es kann nicht sein, dass Landkreise und Kommunen die Folgen der Großprojekte allein schultern müssen, während Fahrgäste täglich mit Verspätungen, Ausfällen und unsicheren Anschlüssen kämpfen“, so Regionalrat Philip Köngeter (Piraten). „Wenn die S-Bahn über längere Zeiträume nicht stabil fährt, braucht es pragmatische und verlässliche Ergänzungen.“
Besonders deutlich wird das Problem im Rems-Murr-Kreis: So wird die Direktbuslinie 245A zwischen Remshalden-Hebsack, Winterbach und Schorndorf bis 2027 beibehalten, um die Schülerbeförderung trotz unzuverlässiger S-Bahn sicherzustellen. Die Kosten tragen bislang Landkreis und Kommunen.
„Der Rems-Murr-Kreis hat den Verband Region Stuttgart aufgefordert, sich künftig an solchen ergänzenden Verkehren zu beteiligen, weil sie faktisch Aufgaben übernehmen, die an sich ein stabiler Schienen- oder Schienenersatzverkehr erfüllen sollte,“ erläutert Köngeter.
Auch neue Mobilitätsangebote geraten unter Druck. Die Regiobuslinie 263 zwischen Welzheim und Schorndorf sollte den ländlichen Raum besser an die S-Bahn anbinden, ihr Erfolg ist jedoch von stabilen S-Bahn-Anschlüssen abhängig. Durch ständige Störungen und Änderungen im Betrieb entsteht für Fahrgäste eine Situation permanenter Unsicherheit.
„Gerade neue Busangebote brauchen Verlässlichkeit über mehrere Jahre. Wird diese durch die instabilen Rahmenbedingungen bei der S-Bahn untergraben,“ warnt Köngeter, „können auch sehr gute Konzepte ohne eigenes Zutun vorzeitig scheitern.“
Die Fraktion regt daher an zu prüfen, ob Buslinien in Phasen längerer Sperrungen gezielt verlängert oder angepasst werden können, etwa mit direkten Verbindungen zu wichtigen Knotenpunkten, um den Ausfall der S-Bahn besser zu kompensieren und stabile Verbindungen sicherzustellen.
Die betroffenen Landkreise sollen in die Prüfung einbezogen werden. Ziel ist eine klare Strategie, wie der ÖPNV im ländlichen Raum während der jahrelangen Bau- und Störphasen funktionsfähig bleiben kann.